Was sind CMS

Auf den einschlägigen Webseiten wird immer wieder auf den Begriff CMS (Content Management System) Bezug genommen. Es geht also um die Verwaltung (Management) von Inhalten (Content). Da wir hier über das Internet reden, geht es um die Verwaltung von Internetinhalten - nicht etwa um die Verwaltung des Inhaltes eines Kühlschrankes oder des Inhaltes der Geldbörse.

Softwarebasis

Ausgehend von der Softwarebasis kann man drei Gruppen bilden

  • Desktop CMS
  • Selbst gehostete Webanwendung
  • Komplettsysteme mit Fremdhosting

Desktop CMS

Typisch für Desktop CMS ist, dass die Programme auf dem lokalen Computer installiert werden. Die einzelnen Webinhalte werden mit diesem Programm erstellt und von diesem Programm auf der Festplatte gespeichert. In der Regel ist diese Programm auch dafür zuständig, die Dateien auf den Webspace zu übertragen. Dieser Prozess des Hochladens erfolgt in der Regel mit Hilfe eines FTP-Zugangs. Nahezu sämtliche Webspaceangebote (auch ganz billige oder gar kostenlose) verfügen über so einen FTP-Zugang. Eine Ausnahme sind die Komplettsystem mit Fremdhosting (z.B. NPage, Google Sites usw).

Selbst gehostete Webanwendung

Dies ist die nach meiner Beobachtung am häufigsten anzutreffende Form. Typisch hierbei ist, dass man selbst das bevorzugte Programm auf dem Webspace installiert. Wenn man diese getan hat, kann man sämtliche Veränderungen auf dem Webspace mit diesem Programm durchführen.

Derartige System sind sehr umzugsfreundlich. In der Regel läuft ein Umzug so ab:

  • Sicherung der Daten des Altsystems auf dem lokalen PC
  • Installieren des CMS auf dem Neusystem
  • Einspielen der gesicherten Daten des Altsystems auf dem Neusystem

Komplettsysteme mit Fremdhosting

Typisch für diese Variante ist, dass Webhosting und verwendete Software fest miteinander verknüpft sind. Beispiele für derartige Anwendung sind Npage, Google Sites, Google Blogger, Picassa, 2Page, Jimdo, Posterous.

Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Zu den Vorteilen gehört gewiss, dass man gewissermaßen alles aus einer Hand und damit aufeinander abgestimmt bekommt: den Webspace und die Werkzeuge, um diesen Webspace mit Inhalten zu füllen. So werden beispielsweise bei NPage, 2Page und Jimdo Gästebuch, Kontaktformular und Bildergalerien bereitgestellt.

Einteilung der Contentmanagementsysteme nach Inhalten

Sehr häufig ist von CMS immer dann die Rede, wenn es um die Verwaltung von

  • Artikel-/Seiten
  • Blogs
  • Wikis
  • Bilddatenbanken
  • Foren
  • Webshops
geht.

Sonderfälle

  • Droppages
  • Tiddlywiki
  • Pancake.io
  • Scriptogramm